Klassen A1/A2/A3
Drohnenführerschein Klassen 2026 – einfach erklärt
Wenn du mit deiner Drohne sicher und legal unterwegs sein willst, kommst du früher oder später mit den verschiedenen Führerscheinklassen in Berührung. Die gute Nachricht: Das Ganze ist deutlich einfacher, als es auf den ersten Blick wirkt.
Hier bekommst du den Überblick, den du wirklich brauchst.
Der EU-Kompetenznachweis (A1 / A3)
Der sogenannte „kleine Drohnenführerschein“ ist der Einstieg für fast alle Drohnenpiloten.
Wichtig:
Die Klassen A1 und A3 werden nicht einzeln
gemacht, sondern immer gemeinsam als
Kompetenznachweis (A1/A3).
Was darfst du mit A1/A3?
Mit diesem Nachweis darfst du:
- Drohnen in der offenen Kategorie fliegen
- Leichte Drohnen (je nach Klasse) auch in der Nähe von Menschen betreiben
- Drohnen mit höherem Risiko (A3) weit entfernt von Menschen und Wohngebieten fliegen
Das bedeutet konkret:
Du kannst die meisten typischen Freizeitflüge problemlos
durchführen – egal ob im Urlaub, beim Wandern oder für einfache
Aufnahmen.

Für wen ist A1/A3 sinnvoll?
- Einsteiger
- Hobby-Piloten
- Alle, die erstmal sicher und legal starten wollen
In vielen Fällen reicht dieser Nachweis völlig aus.
Das EU-Fernpilotenzeugnis (A2)
Der A2-Drohnenführerschein ist die erweiterte Variante und wird oft als der „große Drohnenführerschein“ bezeichnet.
Hier gehst du einen Schritt weiter – sowohl beim Wissen als auch bei den Möglichkeiten.
Was darfst du mit A2?
Mit dem A2-Führerschein darfst du:
- deutlich näher an Menschen fliegen (unter Einhaltung von Sicherheitsabständen)
- Drohnen in anspruchsvolleren Situationen einsetzen
- professioneller und flexibler arbeiten
Das ist besonders interessant, wenn du:
- Luftaufnahmen im bebauten Gebiet machen willst
- Drohnen gewerblich nutzt
- mehr Kontrolle und Möglichkeiten brauchst
Der Unterschied auf den Punkt gebracht
-
A1/A3 (Kompetenznachweis)
Einstieg, Pflicht für viele Drohnen
Deckt die meisten Standardflüge ab -
A2 (Fernpilotenzeugnis)
Erweiterung für mehr Möglichkeiten
Näher an Menschen, mehr Flexibilität
Welche Klasse solltest du wählen?
Wenn du gerade erst anfängst, ist der Weg klar:
Starte mit A1/A3
Entscheide später, ob du A2 wirklich brauchst
Viele Drohnenpiloten kommen mit dem Kompetenznachweis bereits
komplett aus.
Wenn du aber mehr willst – vor allem im städtischen Bereich –
lohnt sich A2 definitiv.
Im nächsten Schritt zeige ich dir, wie du den Drohnenführerschein machst und wo du ihn bekommst.
